Die 3Rs sind ein grundlegendes Prinzip für Fachleute, die in der Wissenschaft mit Tieren arbeiten, doch außerhalb der Forschungsgemeinschaft sind sie nach wie vor relativ unbekannt. Für das 3RCC ist Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich – nicht nur, um die Bedeutung von Tieren in der Forschung hervorzuheben, sondern auch, um die kontinuierlichen Fortschritte bei der Ersetzung und Reduzierung von Tieren in der Wissenschaft sowie bei der Verfeinerung ihrer Verwendung aufzuzeigen. Mit diesem Ziel vor Augen brachte das 3RCC an einem kühlen Samstagabend im November die 3Rs einem vollbesetzten Publikum bei CatCave9, einer monatlichen Improvisationsshow, näher.
CatCave9, moderiert von The Catalyst, ist eine einzigartige Mischung aus Wissenschaft, Geschichtenerzählen und Absurdität. Seit nunmehr neun Jahren ist es aus der Wissenschaftskommunikationsszene von Lausanne nicht mehr wegzudenken. Jenny Sandström lieferte eine anschauliche und fesselnde Demonstration der Bedeutung von Verfeinerung anhand eines Alltagsgegenstands: einer Toilettenpapierrolle. Sie verknüpfte dies mit der Bedeutung von Ersetzung und Reduktion und bereitete damit die Bühne für die Improvisationskünstler, um ihre absurde, aber aufschlussreiche Geschichte zu erzählen.
Die Darsteller stellten sich eine Welt vor, in der Menschen durch die Anwesenheit von Tieren in ihren Häusern bereichert wurden – Tiere, die von Wissenschaftlern bereitgestellt wurden, die Experimente an Menschen durchführten. Dabei lernten die Zuschauer Rufus kennen, einen erfreulichen und unerwarteten Nebeneffekt eines solchen Experiments. Auch wenn die Moral der Geschichte unklar blieb, gingen die Zuschauer zweifellos mit neuem Wissen über die 3Rs, einem Grundpfeiler ethischer Forschungspraktiken mit Tieren, nach Hause.
Vielen Dank an die wunderbaren Improvisationskünstler, die uns so herzlich empfangen und unser Ziel, die 3Rs der Öffentlichkeit näherzubringen, so kreativ unterstützt haben.
