Culture of Care

Der Begriff Culture of Care (CoC) wird in der tierexperimentellen Forschung verwendet und beschreibt das gemeinsame Engagement für hohe Tierschutzstandards, exzellente wissenschaftliche Qualität, gute Arbeitsbedingungen für das Personal in der tierbasierten Forschung sowie für Transparenz gegenüber allen involvierten Stakeholdern.

Swiss Culture of Care Network

Das Schweizer Culture of Care Network hat sich zum Ziel gesetzt, die Culture of Care an Institutionen in der Schweiz zu fördern und zu unterstützen. Der Begriff Culture of Care (CoC) wird in der tierexperimentellen Forschung verwendet und beschreibt das gemeinsame Engagement zur Verbesserung des Tierschutzes, der wissenschaftlichen Qualität, der Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende in der tierbasierten Forschung sowie der Transparenz gegenüber Stakeholdern.
Eine wirksame, gelebte CoC bedeutet die Umsetzung von Strategien, die eine kontinuierliche und proaktive Haltung fördern, um den Schutz von Versuchstieren und die Umsetzung der 3R über eine reine Gesetzeskonformität hinaus voranzubringen. Das CoC Network wurde 2019 gemeinsam mit dem Schweizer 3R-Kompetenzzentrum (3RCC) gegründet.

Die Hauptziele des CoC-Netzwerks sind:

  • das CoC-Konzept einem breiten und vielfältigen Kreis von Stakeholdern in der Schweiz näherzubringen
  • unterschiedliche Stakeholder aus der Schweiz zusammenzubringen
  • die Implementierung von CoC-Prinzipien und 3R-Methoden in der Schweiz zu fördern

Die Ziele des CoC-Netzwerks stehen im Einklang mit dem übergeordneten Auftrag des 3RCC, Denkweisen nachhaltig zu verändern und gute 3R-Praktiken zu fördern. Das Netzwerk kann das 3RCC in den Bereichen Bildung, Kommunikation sowie Monitoring von CoC-relevanten Themen unterstützen.

Das CoC-Netzwerk versteht sich als Dach für alle Stakeholder in der Schweiz, die sich für Aspekte der Culture of Care interessieren. Es informiert über das Konzept, verbreitet CoC-Ressourcen und Best-Practice-Beispiele und unterstützt CoC-bezogene Initiativen, beispielsweise an Schweizer Universitäten, in der Industrie oder in wissenschaftlichen Gesellschaften mit Bezug zur tierexperimentellen Forschung. Das Netzwerk ist selbstorganisiert und wird vom 3RCC gehostet.

Wenn Sie weitere Informationen zum Culture of Care Award erhalten möchten, folgen Sie diesem Link.

Werden Sie Teil des Netzwerks

Möchten Sie zur Weiterentwicklung der Culture of Care in der Schweiz beitragen? Wir laden Einzelpersonen und Institutionen ein, Mitglied zu werden – und gemeinsam Wissen, Erfahrungen und gute Praxis zu teilen. Bewerbungen sind an info@swiss3rcc.org zu senden und sollten einen Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben enthalten. 

Statuten

Culture of Care Charter

Kultur der Fürsorge Berichte

Culture of Care Comic

Die Kultur der Fürsorge ist ein wichtiger Ansatz in der Forschung mit Tieren, der sich auf Verantwortung, Reflexion und Tierschutz konzentriert. Um die jüngsten Erfolge in der Schweiz zu feiern, haben wir einen kurzen Comicstrip erstellt, der die Arbeit von Angelika Offinger von der Animal...

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Bericht über schonende Behandlung 2025

In den Jahren 2020 und 2024 führten das Schweizer 3RCC und das Swiss Culture of Care Network zwei Umfragen zum Einsatz nicht-aversiver Methoden im Umgang mit Mäusen unter Tierpflegern und Forschern in der Schweiz durch. Hier sind die Ergebnisse der Umfragen.

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Mitgliederliste

Schweizer 3RCC
Bern
Britta Lundström
Universität Bern
Giovanna Diletta Ielacqua
Novartis
Cristina Torcasio
USI
Xavier Warot
EPFL-SV-CPG
Thorsten Promny
ETH Zürich
Stephanie Lafay
Universität Genf
Stéphanie Claudinot
CHUV-UNIL
Stefanie Hiltbrunner
ETH Zürich
Stefan Selbert
ETH (EPIC)
Samia Bachmann
ETH Zürich
Petra Seebeck
Universität Zürich
Paulin Jirkof
Universität Zürich
Nina Trimmel
Universität Freiburg
Nicole Wildner
Universität Zürich
Melania Osto
Universität Zürich
Matias Homare Yamahachi
Universität Bern
Maike Heimann
SAVIR
Julie Parchet
EPFL
Janja Novak
Universität Bern
Isabelle Desbaillets
Universität Bern
Isabelle Barde
EPFL
Felix Gantenbein
Universität Zürich
Fabienne Weber
Universität Zürich
Debby Hynx
FMI
Carlotta Detotto
Merck
Anne Zintzsch
Universität Basel
Anke Rohlfs
Universität Basel
Andrina Zbinden
Universität Freiburg
Alexandre Widmer
EPFL
Alessandra Bergadano
Universität Bern

PREISTRÄGER DES COC AWARDS

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